Beim Dorfhock am 23.07.2026 in Ottersweier bot sich für die Vereine die Möglichkeit sich vorzustellen. Die Karateabteilung beteiligte sich mit eine Mitmachaktion für die Kinder sowie einem Informationsstand. Während die Kinder bei einem Parcours ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten, hatten die Erwachsenen Zeit sich über das Angebot der Karateabteilung zu informieren.
Am Dienstag, 21.07.2026 trafen sich die erwachsenen Karateka, ausgestattet mit Eimern, Putzlappen und jeder Menge Tatendrang, zur Mattenputzaktion, um den kommenden Wintereinsatz dieser „sauber“ zu gewährleisten. Im Hof der Familie Gökalp wurden die Trainingsmatten gründlich geschrubbt, gewaschen und auf Hochglanz gebracht. Dank des engagierten Einsatzes aller Beteiligten waren die Matten schon bald wieder in bestem Zustand für das Training.
Nach getaner Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Bei leckeren Bratwürsten im Weck und kühlen Getränken ließ die Gruppe den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. So wurde die gemeinsame Putzaktion nicht nur zu einem wichtigen Beitrag für den Trainingsbetrieb, sondern auch zu einem schönen Vereinsabend.
Beim Regio Cup Elite am 18. Juli in Eberbach am Neckar gingen für unseren Verein Jule, Wiebke, Jakob und Emilia an den Start. Jule und Wiebke zeigten jeweils zwei starke Kata. Trotz guter Leistungen mussten sie sich am Ende den stärkeren Gegnerinnen geschlagen geben und qualifizierten sich nicht für die nächste Runde. Emilia überzeugte mit Ihrer langjährigen Wettkampferfahrung in der Kata. Nach einer Niederlage und einem Sieg kämpfte sie sich mit starken Leistungen bis ins Poolfinale vor. Dort belegte sie einen hervorragenden zweiten Platz. Im Kumite verlief der Wettkampf dagegen leider weniger erfolgreich: Nach zwei verlorenen, aber starken Kämpfen in der Vorrunde, war das Turnier für sie beendet. Jakob startete erfolgreich in den Kumite-Wettbewerb und gewann seinen ersten Kampf vorzeitig und somit vor Ablauf der regulären Kampfzeit mit einem souveränen 8:0 Sieg. Bei seinem zweiten Kampf traf er auf einen Gegner, der zuvor schon durch unkontrollierte Techniken auffiel. Er lieferte sich einen harten fight und wurde aber leider am Auge so sehr verletzt, dass er diesen Kampf deswegen verlor. Da Gesundheit vorgeht und er mit dem verletzten Auge nur noch verschwommen sah, war leider für ihn hier bereits Schluss und eine sehr aussichtsreiche Medaille weg. Trotz unterschiedlicher Ergebnisse sammelten alle vier Starter wertvolle Wettkampferfahrung und präsentierten sich mit engagierten Leistungen auf der Matte.
Emilia und Lina haben die Ausbildung zum Trainerassistenten absolviert. Beide machen schon seit über 10 Jahren Karate, haben den braunen Gürtel (2. Kyu) und sind den beiden Trainerinnen Moni und Melanie eine große Unterstützung im Kindertraining. Die Ausbildung, die vom KVBW-Jugendreferenten Helmut Spitznagel (9. Dan) geleitet wurde, erstreckte sich über zwei Wochenenden und fand in der Sportschule in Steinbach statt. Im Rahmen der Ausbildung wurden verschiedene zentrale Themen behandelt. Ein Schwerpunkt lag auf dem visuellen Lernen, insbesondere in Verbindung mit den Bereichen Kognition, Koordination und Kondition im Karate-Do. Wobei die Referenten beim Thema Kondition nochmal explizit auf ein kindgerechtes Training, insbesondere in Form von Zirkeltraining, eingingen. Die Teilnehmer lernten zudem, wie visuelle Reize gezielt eingesetzt werden können, um Lernprozesse im Training zu unterstützen und zu verbessern. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Didaktik und Methodik im Kindertraining. Hier wurde vermittelt, wie Trainingseinheiten altersgerecht aufgebaut und kindgerecht gestaltet werden können, um Motivation und Lernerfolg zu fördern. Dabei wurde großer Wert auf abwechslungsreiche und spielerische Trainingsformen gelegt. Ein praktischer Ansatz wurde auch beim Einsatz von visuellen Arbeitskarten verfolgt. Diese ermöglichen es, Trainingsinhalte anschaulich darzustellen und den Kindern eine bessere Orientierung während der Übungen zu geben. Insgesamt bot die Ausbildung eine gelungene Kombination aus Theorie und Praxis, welche sowohl den Horizont und das Verständnis für die Trainertätigkeit als auch für das eigene Training erweitert. Wir bedanken uns bei Lina und Emilia für ihr Engagement und gratulieren zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum KVBW-Trainerassistenten.
Der „Trikottag BW“ ist eine gemeinsame Kampagne von Landessportverband Baden- Württemberg, Badischer Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord und Württembergischer Landessportbund. An diesem Tag ging es darum mit dem Tragen eines Vereins-Shirts ein Zeichen für den Vereinssport zu setzen. Beim diesjährigen Trikottag am 13.05.2026 haben sich fast 600 Vereine beteiligt. Auch wir waren wieder dabei. In diesem Jahr gewannen wir den Kreativpreis und wurden dafür mit 400 € für die Vereinskasse belohnt.
Statt Training stand am 30. April ein gemeinsames Grillen für Karateka, Mitglieder von KASE sowie die Teilnehmer des SV-Kurses auf dem Programm. Bei bestem Wetter, leckerem Essen und kühlen Getränken kamen alle in entspannter Umgebung zusammen.
Die Stimmung war durchweg ausgelassen und sorgte für einen tollen Austausch untereinander, wo auch viel gelacht wurde. Die Geselligkeit stärkte nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern bot auch die Gelegenheit, sich abseits des Trainings besser kennenzulernen.
Ein herzliches Dankeschön an Familie Seiler für Ihre Gastfreundschaft im schönen Garten!
Im letzten Training vor den Osterferien stellten sich insgesamt 28 Karateka der Herausforderung zur Gürtelprüfung. Sowohl Kinder als auch Erwachsene durften nach Zustimmung der Trainer antreten und zeigten ihr Können – vom Weißgurt (9. Kyu) bis hin zum Braungurt (1. Kyu).
Nach intensiver und engagierter Vorbereitung, zeigten die Prüflinge ihre über Wochen und Monate erlernten Techniken, Katas und Partnerübungen. Mit großem Einsatz, Disziplin und Konzentration, meisterten alle Teilnehmer die Anforderungen vor den wachen Augen der Prüfer Nicolas Frass (2. Dan) und Cenap Gökalp (4. Dan).
Am Ende wurden die Karateka für ihre Leistungen belohnt: Alle Prüflinge haben bestanden und dürfen nun mit Stolz die neue Gürtelfarbe tragen. Die Prüfung war somit ein voller Erfolg und ein weiterer wichtiger Schritt auf ihrem langen Karate-Weg.
Am 21. März fand bei der Karateabteilung des VfB Unzhurst ein besonderes Freundschaftstreffen statt. Auf Einladung von Abteilungsleiter Cenap Gökalp (4. Dan) war das Karate Dojo Haldenwang mit seinem Abteilungsleiter Roland Lowinger (9. Dan) zu Gast. Darüber hinaus folgten einige Vertreter des Bushido Bühl und des Karate Dojo Offenburg der persönlichen Einladung, sodass insgesamt rund 40 Teilnehmer an diesem gelungenen Event teilnahmen.
Eine große Freude bereitete es Cenap Gökalp seinen „Sensei“ und ehemaligen Trainer Roland Lowinger in Unzhurst herzlich willkommen zu heißen. Cenap „Jimmy“ Gökalp, Jahrgang 1969, begann seine Karatelaufbahn 1989 in Kempten, wurde seinerzeit unter Roland Lowinger Landeskadermitglied in Bayern und kämpfte, nach seinem Umzug ins Badische im Jahr 2000, noch eine Saison lang in der Bundesliga für Walldorf.
Der 78-jährige Roland Lowinger selbst, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Karatesports. Als langjährig aktiver und erfolgreicher Karateka verfügt er über ein außergewöhnlich breites Fachwissen als Trainer, das er sich über viele Jahrzehnte intensiven Trainings, Wettkampferfahrung und Funktionärstätigkeit angeeignet hat. Seine sportliche Laufbahn ist von zahlreichen Erfolgen wie z.B. Deutscher Meister im Kumite oder auch Vize-Europameister geprägt. Diese Leistungen unterstreichen nicht nur sein technisches Können, sondern auch seine Disziplin und seinen Einsatz für den Karatesport. Nach seiner aktiven Wettkampfzeit engagierte sich Roland Lowinger vor allem als Kampfrichter und wurde als solcher auch mit dem Posten des Weltkampfrichterchefs der World Karate Federation (WKF) eingesetzt und belohnt. Im Jahr 2021 durfte er als ältester „Teilnehmer“ mit zu den Olympischen Spielen nach Tokyo und war in die 5-köpfige Schiedsgerichts-Kommission vom WKF berufen worden. Heute ist Roland Lowinger immer noch Bundesstilrichtungsreferent für die größte Karate Stilrichtung im Deutschen Karate Verband (DKV) „Shotokan“.
Sein großartiges Engagement und seine Verdienste wurden mehrfach gewürdigt. So ist Roland Lowinger u.a. Ehrenmitglied des Bayerischen Karate Bundes (BKB), Träger der Ehrennadel in Platin des DKV und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
Alle vier Säulen, die ein solides und spezifisches Karatetraining ausmachen, in 3 jeweils knapp 1,5-stündigen Einheiten mehr als abgedeckt
Die erste Einheit wurde von Cenap Gökalp geleitet. Mit der Kata Sochin deckte er die ersten zwei Säulen „Kata“ und „Bunkai“ ab. Die Teilnehmer unterschiedlicher Graduierungen wurden etappenweise an die Kata Sochin herangeführt, bis diese als Ganzes im Ablauf saß. Im Anschluss zeigte er aus dem Anfang und dem Endteil zwei Bunkai Anwendungen am Partner, was diese zwei Kata Sequenzen verständlicher machte.
Im zweiten Training übernahm Roland Lowinger die Leitung. Er legte den Fokus auf die beiden Säulen Kihon und Kumite mit Partner. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Charisma gab er wertvolle Einblicke in die effektive Umsetzung grundlegender Techniken im Karate. Beim Abschluss dieser Einheit durfte Cenap sich an seine Schülerzeit bei seinem Sensei erinnert fühlen, als er 2 mal die Teilnehmerreihe mit Gyaku-Tsuki abkämpfen „durfte“.
Die dritte und letzte Einheit an diesem Tag wurde ebenfalls von einem Allgäuer Karateka geleitet. Christian „Fidel“ Castro (2.Dan) widmete sich dem Thema effektive Selbstverteidigung. Die Teilnehmer konnten dabei praxisorientierte Anwendungen trainieren und ihre Schmerzempfindlichkeit auf die Probe stellen. Hier wurde nochmal verdeutlicht, dass Karate-Do, neben dem Wettkampf- und Gesundheitsaspekt, im Kern der Selbstverteidigung dient.
Den Abschluss dieses rundum gelungenen Tages bildete ein gemütlicher Hock bei Grillwürsten und Steaks zu selbstgemachten Salaten. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen den Dojos und die gemeinsame Freude am Karate-Do. Das Freundschaftstreffen hat einmal mehr gezeigt, wie verbindend der Karatesport über Vereins- und Altersgrenzen hinweg wirkt und wie wertvoll das Miteinander sowie das Weitergeben von Erfahrung und Wissen sind. Mit vielen neuen Impulsen, gestärktem Teamgeist und großer Motivation blicken die Teilnehmer auf ein inspirierendes Event zurück, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Karate-Training in der Grundschule Unzhurst Im Rahmen des Sportunterrichts bekamen sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrerinnen der Grundschule Unzhurst, einen besonderen Einblick in die japanische Kampfkunst Karate-Do. Abteilungsleiter des Karate Dojo Unzhurst, Cenap Gökalp (4. Dan, Karateka seit 1989), stellte in den einzelnen Schulklassen die Grundlagen dieser traditionsreichen Sportart vor und verschaffte durch ein abwechslungsreiches Mitmachtraining, einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit des Karate-Do. Unterstützt wurde er teilweise von seiner Frau Melanie und seiner Tochter Emilia, die ebenfalls Karateka sind.
Zu Beginn erklärte er den Kindern, dass Karate nicht nur aus Schlägen und Tritten besteht, welche er eindrucksvoll an mutigen Freiwilligen demonstrierte, sondern vor allem Werte wie Respekt, Disziplin und Selbstkontrolle vermittelt. Anschließend konnten die Kids selbst aktiv werden. Mit viel Begeisterung übten sie Grundtechniken wie einfache Abwehrbewegungen, Fauststöße und Tritte, wobei der „Kiai“, der Kampfschrei, dabei natürlich nicht fehlen durfte.
Das Training war spielerisch aufgebaut und an das Alter der Kinder angepasst. Die ein oder andere lustige Erklärung für die Ausführung der entsprechenden Technik, wurde von den Kindern lachend verstanden und dann auch richtig umgesetzt.
Für die Kids war dieser 1,5-stündige Sportunterricht eine spannende Abwechslung im Schulalltag. Viele Kinder zeigten großes Interesse daran, Karate-Do auch außerhalb der Schule weiter kennenzulernen und bekamen einen Flyer mit ersten Informationen zum Karate Dojo in Unzhurst.
Alle Kinder und Jugendliche, die sich für Karate-Do interessieren, sind herzlich zu einem Schnuppertraining ab 14.04.2026 eingeladen.
Am 12.02.2026 lud die Karateabteilung seine Mitglieder, und somit auch seit einem Jahr unsere Präventionsteilnehmer aus dem KASE, zu einem besonderen Winterabend ein. Statt Training in der Halle stand dieses Mal ein geselliges Beisammensein im Mittelpunkt. Trotz kühlem Regenwetter, dem ein Heizpilz entgegenwirkte, genossen die Mitglieder bei knisterndem Feuer und guter Laune einen stimmungsvollen Abend mit leckerem Flammlachs zum heißen Glühwein. Abseits vom Sport bot sich die Gelegenheit für entspannte Gespräche und gemeinsames Lachen, wofür die ein oder andere Anekdote sorgte. Solche Dojo Aktionen zeigen einmal mehr, dass unsere Karateabteilung nicht nur sportlich aktiv ist, sondern auch großen Wert auf Gemeinschaft und Zusammenhalt legt.